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Paradigmen-Wechsel: die Transformation von der Stadtstraße zur Statt-Straße

Wie sieht die Zukunft der Infrastrukturplanung aus und welche Anforderung bestehen seitens der Stadtplanung und -entwicklung?

Paradigmen-Wechsel: die Transformation von der Stadtstraße zur Statt-Straße

Erstmals wurden in Österreich Infrastrukturprojekte für die Klimaziele verschoben. Was bedeutet das für unsere Mobilität? Und welche Folgen sind mit dem “Nichtbau” von Infrastruktur gegebenenfalls verbunden – oder gibt es überhaupt welche?

Ein emotionales Thema, das polarisiert. Umso mehr braucht es eine sachlich Auseinandersetzung, um eine Wissens- und Evidenzbasis zu schaffen. Es geht dabei um mehr als nur Mobilität – die Frage ist aber: Ist Mobilität der Schlüssel?

Bei unserer nächsten Learning Journey von Community creates Mobility wollen wir uns dieser Frage aus unterschiedlichen Blickwinkeln stellen und Antworten, Lösungen sowie Optionen zur Gewährleistung einer sachlichen Diskussion finden.

  • Donnerstag, 24. Februar 2022
  • 16:00 bis 18:00 Uhr via zoom

 

Spannende Impulse und ein gemeinsamer Austausch erwarten uns mit nationalen und internationalen Expert:innen

  • Katja Diehl, She Drives Mobility, Autorin #Autokorrektur – Mobilität für eine lebenswerte Welt
  • Harald Frey, Senior Scientist, Technische Universität Wien, Institut für Verkehrswissenschaften, Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
  • Akos Ersek, Chief Policy Officer, Internationale Vereinigung für den kombinierten Verkehr Schiene-Straße (UIRR)
  • Gerald Dobernig, Stadtrat Stadt Villach, Verantwortung ERDE
  • Lars Zimmermann, Cities for Future, Hamburg
  • triply – Wie uns Daten bei der Transformation helfen können

 

Mehr zur Learning Journey rund um den Paradigmenwechsel:

Wo viele Menschen wohnen und arbeiten gibt es auch viel Mobilität. So war das zumindest bis jetzt immer. In der Vergangenheit wurde dementsprechend die Infrastruktur dem Aufkommen immer nachgezogen und so Kapazität sowohl für den Individual- als auch für den öffentlichen Verkehr geschaffen. Die Attraktivität eines Standortes wurde und wird dabei zu einem Gutteil anhand dessen Anbindung an das Straßen-, Schienen-, und/oder Binnenwassernetz (ggf. auch Nähe zu Flughäfen) bewertet.

Nun gibt es offensichtlich ein Umdenken. Dies führt dazu, dass die Bewertung von Infrastrukturmaßnahmen seitens der Politik nicht mehr nur anhand der notwendigen und geforderten Kapazität erfolgt, sondern auch Faktoren der Klimarelevanz einbezieht. Es stellt sich die Frage: Was bedeutet das für Bewohner:innen, Unternehmen, Stadtentwicklung, Standorte und die Mobilität?

In dieser Learning Journey werden wir der Thematik aus dem Blickwinkel der Stadt- und Siedlungsplanung widmen und einen unpolitischen sachlichen Einblick bekommen:

  • Welche Anforderungen bestehen seitens der Stadtplanung und -entwicklung?
  • Welche Alternativen der/zur Mobilität bestehen?
  • Was können und müssen wir jetzt tun, damit wir ausreichend Zeit für die Entwicklung von Alternativen haben?
  • Was passiert, wenn wir nichts tun?

 

Wir freuen uns auf Dich!

das Orchestrator*innen-Team von Community creates Mobility

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